Zivilschutzanlage

Der Bund suchte infolge des drohenden Flüchtlingsansturms 2015 nach geeigneten Räumlichkeiten, bzw. rasch zu aktivierenden, regionalen Ausweichmöglichkeiten, um z.B. eine allfällige Überlastung des Asylzentrums Kreuzlingen zu verhindern. Als Stadtpräsident erhielt auch ich eine Anfrage vom Bund, konkret, ob wir die Zivilschutzanlage Bühl zur Verfügung stellen könnten. Nachdem wir die Frage zunächst im Stadtrat diskutiert haben, wurde einstimmig entschieden, dem Bund eine positive Antwort geben zu wollen. Wir sind alle der Meinung, dass wir auch in dieser Hinsicht in der Pflicht stehen, unbürokratische Hilfe in Notsituationen zu leisten. Die Bevölkerung wurde auf das Thema sensibilisiert und darüber informiert. Wir vereinbarten einen Mietvertrag mit dem Bund. Die Anlage wurde 2016 durch den Kanton in Zusammenarbeit mit dem Bund «auf Vordermann gebracht». Bei der Planung spielte die Überlegung, die erforderlichen Sicherheitsmassnahmen für den Ernstfall gewährleisten zu können, eine zentrale Rolle.